Thema Glauben – Vorträge in Deutschorden

Donnerstag, den 17. Oktober um 19.30 Uhr
Vom Nine-Eleven unseres Glaubens
Buchvorstellung mit Erznischof Georg Gänswein
Am 17. Oktober wird Erzbischof Dr. Georg Gänswein im Rahmen der Frankfurter Buchmesse sein Buch „Vom Nine-Eleven unseres Glaubens“ vorstellen. – Wie denkt und schreibt einer der prominentesten Vertreter der katholischen Weltkirche, der ursprünglich die kontemplative Einsamkeit eines Kartäusermönches anstrebte? Die Texte seines Buches verfasste er in den vergangenen Jahren seiner „geistlichen WG-Erfahrung“ in Mater Ecclesiae, dem kleinen Kloster mitten in den Vatikanischen Gärten, das an erster Stelle den „Papa Emerito“ Benedikt XVI., dessen Sekretär er nach wie vor ist, beherbergt und einige Schwestern der Gemeinschaft „Memores Domini“.
Zugleich und im Kontrast zu dieser Idylle entstanden die Texte vor dem Hintergrund zahlloser Begegnungen des amtierenden Papstes Franziskus mit Persönlichkeiten aus aller Welt, also angesichts eines nicht abreißenden Besuchsprogramms, das Erzbischof Gänswein als ‚Präfekt des Päpstlichen Hauses’ täglich koordiniert und leitet.
Am 17. Oktober zelebriert der Gast aus dem Vatikan zuerst in der Deutschordenskirche ein feierliches Pontifikalamt; es beginnt um 18:00 Uhr. – Um 19:30 Uhr folgt im Rittersaal von Deutschorden die Buchpräsentation vor Pressevertretern und Publikum, die kein Geringerer als der äthiopische Prinz Asfa-Wossen Asserate übernehmen wird, der selbst bei der Frankfurter Buchmesse 2003 die deutsche Öffentlichkeit mit einem absoluten Bestseller überraschte („Manieren“).

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Eintritt frei.

Frühere Vorträge

Sonntag, den 15. September um 15.00 Uhr
Durch die Gnade Gottes – Zeugnis eines IS-Opfers
Begenung mit Pater Tom Uzhunnalil SDB
Der 1960 in Kerala/Indien geborene Salesianerpater Tom Uzhunnalil war anwesend als eine dem IS zugehörige, dschihadistische Gruppe am 4. März 2016 ein von den Missionarinnen der Nächstenliebe betriebenes Heim überfiel und sechzehn Personen darunter vier Schwestern der Mutter Theresa ermordete. Pater Tom wurde verschleppt und 18 Monaten gefangen gehalten. Am 12. September 2017 kam er durch Vermittlung des Sultans von Oman wieder frei. Nach seiner Freilassung, die er selbst der Fürbitte vieler Gläubige in aller Welt zuschrieb, sagte er: „Möge Gott alle segnen, selbst meine Entführer, für all die Güte in ihnen.“
Am 15. September um 15.00 Uhr wird Pater Tom in der Deutschordenskirche im Rahmen einer Andacht ein Glaubenszeugnis über seine Erfahrungen und die Kraft des fürbittenden Gebets geben. Im Anschluss erhält er im Rittersaal der Kommende den Stephanus-Preis 2019 der  Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen. Die Laudatio hält der renommierte Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume aus Stuttgart. Auch Pater Tom wird im Rahmen der Verleihung noch einmal sprechen.
Herzliche Einladung zur Begegnung mit einem Glaubenszeugen unserer Tage.

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Eintritt frei.

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Dienstag, den 18.09. um 19.30 Uhr
Pfarrer Martin Otto (Limbricht, NL)
Der uns lebendige Hoffnung schenkt
Christliche Hoffnung in unchristlicher Zeit
Dass die Situation der Kirche in Europa –  und gerade auch in Deutschland wenig hoffnungsvoll scheint, weiß natürlich auch Pfarrer Martin Otto, Bistum Roermond, (Niederlande). Doch der deutsche Pfarrer, der von 1979 bis 1984 das Priesterseminar in Rolduc bei Kerkrade besuchte, erlebte bereits als Seminarist eine gespaltene Kirche: ein großer Teil der holländischen Katholiken meinte nach dem Konzil, dass das Heil in einer radikalen Neuordnung läge. Viele Theologen gaben sich gerade dort im Zuge der 68er-Bewegung extrem kritisch und progressiv, sodass Rolduc einer der wenigen Orte in Holland war, an dem das Konzil als Fortführung der lehramtlichen Tradition und nicht als Geburtsstunde einer völlig neuen Kirche verstanden wurde. Ähnlich gespalten erscheint heute die Kirche in Deutschland.
„Christen aber haben Grund zur Hoffnung“, ist die feste Überzeugung von Pfarrer Martin Otto. Sie ist in Christus im Himmel verankert. Er ist der, der uns lebendige Hoffnung schenkt! (Vgl. 1 Petr 1,3.)
„Wir aber müssen diese göttliche Tugend in unserem Leben entfalten, in unserem persönlichen Leben  und  im Leben der Kirche.“ Was aber heißt es, zu hoffen? Wie sieht christliche Hoffnung aus und worin besteht eine verkehrte Hoffnung? Antworten findet der Referent besonders in den Schriften des Heiligen Thomas von Aquin über die Hoffnung, die in jüngster Zeit durch den deutschen Philosophen Josef Pieper aktualisiert wurden. „Diese Gedanken können uns helfen in scheinbar hoffnungsloser Zeit uns wieder neu und ganz an Christus zu halten.“

Zur Person:
Pfarrer Martin Otto, geb. 1959 in Osnabrück. 1985 zum Priester geweiht. Seit 1987 Pfarrer verschiedener Gemeinden des Bistums Roermond; z.Zt. in Limbricht, Einighausen und Guttecoven. Er ist Mitarbeiter des Zentrums für Ehe und Familie des Bistums Roermond, NL.

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Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

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Samstag, den 13.April. um 19.30 Uhr
Bernd Posselt
Quo vadis, Europa?
Welche(n) Wert(e) hat die EU?
Christen sind weder zur Weltherrschaft berufen noch eine Randgruppe, sondern gehören in die Mitte von Politik und Gesellschaft“. Dies ist die feste Überzeugung des engagierten Katholiken und Europapolitikers Bernd Posselt. „Unter Katholiken fällt er seit Jahrzehnten als ebenso visionärer wie konsequenter Europäer auf; unter Europäern als ebenso bekenntnisstarker wie furchtloser Christ“, so charakterisiert ihn „Die Tagespost“. Für Posselt kann und soll das Christentum jener Sauerteig sein, der das Ganze von innen her prägt.
Über seine Vision von Europa berichtet er am Samstag, den 13. April um 19.30 Uhr in einem Vortrag der Reihe „Thema Glauben“.

Zur Person:
Bernd Posselt, geboren 1956 als Sohn sudetendeutsch-steirischer Eltern, wurde zunächst Journalist. Von 1978 bis 1994 war er Pressesprecher und engster Mitarbeiter Otto von Habsburgs. Danach wirkte er 20 Jahre als CSU-Abgeordneter im Eu­ro­pä­ischen Parlament.
Seit 1998 ist er Präsident der Paneuropa-Union Deutschland und seit 2008 Sprecher und damit oberster politischer Repräsentant der Sudetendeutschen Volksgruppe.
2014 schied er aufgrund des damaligen Wahlergebnisses der CSU-Landesliste knapp aus dem Europäischen Parlament aus und ist seither – wie er selbst sagt – „der erste ehrenamtliche Europaabgeordnete“. In diesem Jahr kandidiert er erneut bei der Europawahl.
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Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

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Mittwoch, den 13.02. um 19.30 Uhr
Pfarrer Robin Baier
Sakramente – Keine Schnäppchen, sondern Geschenke
Überlegungen zu einer besseren Sakramentenpastoral
Pfr. Robin Baier, Priester der Diözese Limburg und derzeit Militärgeistlicher in Fritzlar, geht in seinem Vortrag einem zentralen Missstand der Verkündigung auf den Grund, der seit Jahrzehnten den Glauben vieler Katholiken verkümmern ließ und sie der Kirche entfremdet hat.
Hierbei helfen seiner Meinung nach nicht Anpassung an den Zeitgeist und niederschwellige Angebote, die den Menschen nichts mehr zutrauen. Im Gegenteil sieht er eine Hauptursache für den dramatischen Glaubensrückgang in der meist nur oberflächlichen Glaubensvermittlung durch die Pfarreien.
Aus konkreten Erfahrungen, die er in seiner Pfarrexamensarbeit reflektierte, entwickelt Pfr. Baier Ideen zu einer verbesserten Sakramentenpastoral.
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Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

Wenn Sie die dem Vortrag zu Grunde  liegende Pfarrexamensarbeit
“Zeit versus Inhalt” lesen möchten. Klicken Sie hier.

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Dienstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr
Dr. Hanns-Gregor Nissing –

Hl. Johannes Paul II.  – Staunend vor dem Menschen
Zum 40. Jahrestag der Wahl zum Papst
An der Wurzel des Denkens und Wirkens Karol Wojtylas als Philosoph und Priester, als Bischof und Papst stand das Staunen vor dem Menschen. Alle Päpste haben von Gott geredet, keiner hat so viel vom Menschen gesprochen wie Johannes Paul II. – Mit seinem „christlichen Humanismus“ hat er der Kirche einen Reichtum hinterlassen, der noch weithin unentdeckt ist.
Am 40. Jahrestag seiner Wahl zum Papst wird Dr. Hanns-Gregor Nissing allen Interessierten das Vermächtnis Johannes Pauls II. für unsere Zeit näherbringen.
Zur Person:
Dr. Hanns-Gregor Nissing, geb. 1969, verheiratet, zwei Kinder, studierte kath. Theologie, Philoso­phie, Germanistik und Pädagogik in Münster, München und Bonn, 1996 Diplom in Theologie (Münster), 2004 Promotion zum Dr. phil. (Bonn) mit einer Arbeit zu Sprache als Akt bei Thomas von Aquin, von 2005-2012 Referent für Philosophie und Theologie an der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, seit 2012 Referent für Glaubensbildung im Geistlichen Zentrum der Malteser in Ehreshoven.
Veröffentlichungen zum Werk Karol Wojtylas/Johannes Pauls II.: Wer ist der Mensch? Skizzen zur Anthropologie (Übersetzung, München 2011), Staunend vor dem Menschen. Das Denken Papst Johannes Pauls II. (Herausgegeben mit Stefan Zekorn, Kevelaer 2011), Betrachtungen über das Wesen des Menschen (Übersetzung, München 2017).
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Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

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Dienstag, 28. August, 19.30 Uhr
Pater Samir Khalil Samir SJ
– Liebe oder Macht?
JESUS oder MOHAMMED
Bedeutet „Islam“ Friede? Oder sind Muslime zum „heiligen Krieg“ verpflichtet? Kann ihre Integration in die westliche Gesellschaft gelingen? Oder droht etwa eine Islamisierung Europas?

Der Jesuitenpater Samir Khalil Samir (80) ist einer der führenden Fachleute für die christlich-muslimischen Beziehungen. Er lehrt am Institut für Islamwissenschaften in Rom u. gilt als enger Berater der Päpste. Der Jesuit zeichnet ein ebenso ungeschminktes wie differenziertes Bild des Islams und skizziert zugleich Perspektiven für ein Zusammenleben mit Anhängern Mohammeds, das nicht naiv ist.

Zur Person:
Pater Samir, geb. am 10. Januar 1938 in Kairo, 1955 Eintritt in den Jesuitenorden. Erste Stationen: Birmingham + Niederlande. P. Samir gründete 20 Lehrinstitute für Alphabetisierung in Ägypten und lehrte 43 Jahre in Rom. Im Bürgerkrieg 1986 ging er als Professor für 15 Jahre in den Libanon und gründete CEDRAC (Dokumentationszentrum Arabische Christen). Später wirkte er u.a. in Paris, Köln, Beirut, Graz, Rom, Neapel, Turin, Bari, Tokio, al-Azar-Uni, New Jersy, Indiana, Boston u. Washington. Er ist Autor von 40 Büchern und 500 Artikeln.
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Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

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Mittwoch, den 6. Juni 2018, 19.30 Uhr
Gabriele Kuby – Die Christlichen Prinzipien des politischen Kampfes
Gabriele Kuby ver­öffent­lichte 2006 die erste kritische Analyse der Gen­der-Ideologie: „Die Gender-Revolution – Relativismus in Aktion“. Im Jahr 2012 folgte „Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“.
Mit ihrer neusten Schrift „Die Christlichen Prinzipien des politischen Kampfes“ möchte sie Christen motivieren sich mutig in die politischen Auseinandersetzungen unserer Zeit einzubringen. Denn „wir befinden uns in einer historischen Übergangsphase von einer alten zu einer neuen Welt. Erodiert das christliche Fundament, so wird aus der Demokratie eine neue Form des Totalitarismus…“
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Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

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Mittwoch, den 11. April 2018 um 19.30 Uhr
Kardinal Joseph Zen, Zur Lage der Kirche in China
Im April konnten wir kurzfristig einen besonderen Gast für einen Vortrag gewinnen. Joseph Zen Kardinal Ze-kiun, der emeritierte Bischof von Hongkong wird über die Lage der Kirche in China berichten.
Da der Termin sehr kurzfristig zustande gekommen ist, darf ich Sie bitten, uns bei der Bekanntmachung zu helfen.
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Herzliche Einladung zu diesem besonderen Vortrag und herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihr
P. Jörg
Eintritt frei, Spende für die Kirche in China erbeten

Link zu einem You-Tube-Video des Vortrages (hier anklicken)

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Donnerstag, den 22. März um 19.30 Uhr
Martin Mosebach – DIE  21 – Eine Reise ins Land der koptischen Martyrer
Der bekannte Frankfurter Autor (u.a. Georg-Büchner-Preises und Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt) reiste im Frühjahr 2017 in die Heimat der Männer, die zwei Jahre zuvor von IS-Terroristen ermordet wurden. Vor laufenden Kameras. Er besuchte ihre Familien, sprach mit ihren koptischen Geistlichen und sah, „umgeben von Kindern, Ziegen und Kälbern“, zigmal das grausame Propagandavideo des IS. Hass sah er nicht, aber den Stolz, einen Märtyrer in der Familie zu haben, einen Heiligen im Himmel …
Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 2,50)

Info-Flyer (hier anklicken)

Link zu einem You-Tube-Video des Vortrages (hier anklicken)

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