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Liebe Brüder und Schwestern,

Maria, die Mutter unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, wurde, so glaubt und bekennt die katholische Kirche, mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen. Daher ist sie nicht nur in Bezug auf Die Berufung zur Heiligkeit, sondern auch auf die Vollendung des Menschen in Gott Vorbild aller Gläubigen.
Dies feiert die Kirche am 15. August mit dem Hochfest Maria Himmelfahrt. Was wir von Maria bekennen, das erhoffen wir auch für uns, so wie es ein schönes Gebet aus der Feder des heiligen Johannes Paul II. deutlich macht.

„O Maria, aufgenommen in den Himmel,
wir jubeln beim Betrachten deiner Gestalt.
Auferstanden, hat Christus dich verherrlicht
und zur Mitarbeiterin des Heiligen Geistes erhoben,
um den Menschen das göttliche Leben zu vermitteln.
In dir sehen wir das Ziel der Heiligkeit,
zu der Gott alle Glieder der Kirche beruft.
In deinem gelebten Glauben
erblicken wir die klare Wegweisung
zu geistlicher Vollendung
und christlicher Heiligkeit.
Mit dir und allen Heiligen
verherrlichen wir den Dreifaltigen Gott,
der uns in unserer Pilgerschaft auf Erden beisteht
und lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.“
(Johannes Paul II., Meine Gebete für Euch,  Freiburg-Basel-Wien 2004, S. 115.)

Für uns in Deutschorden hat Maria Himmelfahrt aber noch eine weitere Be­deutung. 1309 wurde unsere Kirche diesem Festgeheimnis geweiht und trägt seither den Namen „Maria Himmelfahrt“. So ist das Hochfest ihr Patro­zinium. Aus diesem Grund verlegen wir die liturgische Feier auf Sonn­tag, den 18. August. Zur Festmesse an diesem Tag lade ich Sie herzlich ein.

Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, einen gesegneten August
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

 

 

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