Aktuelles

Nicht nur „alle“ Jahre

Liebe Brüder und Schwestern,

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind“, so heißt es in einem der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder. Und das Lied setzt fort: „Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus.“
Advent – Ankunft so heißt die Zeit, in der wir uns befinden. Aber so frage ich mich, kommt Christus wirklich bei uns an, kehrt er tatsächlich bei jedem ein. Oder kommt stattdessen nur noch der Weihnachtsmann, der die Geschenke abliefert und sich dann sofort wieder auf den Weg zum Nordpol macht – ein Besuch, ohne Auswirkungen auf unser Leben, der lediglich Konsumbedürfnisse befriedigt?
Es ist natürlich nicht so, dass Christus nicht zu jedem kommen wollte. Aber er zwängt sich nicht durch Schornsteine, sondern möchte, dass wir ihm die Türen öffnen – die Türen unserer Herzen. So wie uns das schöne Adventslied „Macht hoch die Tür“ in seiner 5. Strophe zu singen und zu beten lehrt: „Komm, o mein Heiland Jesus Christ, meins Herzens Tür dir offen ist,“ (GL 218) Darum geht es nämlich eigentlich an Weihnachten.
Christus will in unser Leben treten und es durch seine Gegenwart erhellen. Aber schon bei seiner Geburt musste er die Erfahrung machen, dass er in sein Eigentum kam, doch von den Seinen nicht aufgenom­men wurde. (vgl. Joh 1, 11.) Ein Schicksal, das er auch heute immer wieder erleidet: Bei den vielen Getauften, die ihn nicht mehr kennen, und, wenn wir ehrlich sind, oft auch bei uns.
Christsein ist ja keine Vereinsmitgliedschaft, die mit der Taufe erworben wird, sondern die An- und Aufnahme des menschgewordenen Gottes­sohnes. Denn allen, „die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben.“(Joh 1,12.) Dieses An- und Aufnehmen muss aber täglich neu geschehen.
Die Adventszeit lädt uns ein, Christus in unser Leben zu lassen. Wer dies tut, der wird auch die Erfahrung machen, von der die letzte Strophe unseres Weihnachtsliedes spricht: „Steht auch mir zur Seite still und unerkannt, dass es treu mich leite an der lieben Hand.“ Und dies nicht nur „alle“ Jahre, sondern an jedem Tag unseres Lebens.

Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, wünsche ich – auch im Namen meiner Mitbrüder – eine gnadenreiche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest
Ihr

P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Aktuell – Roratemessen im Advent
Donnerstag, den 1., 8. und 15. Dezember um 6.30 Uhr sowie
Donnerstag, den 1. und 15. Dezember um 18.00 Uhr
Wie in den letzten Jahren wollen wir im Advent wieder Roratemessen feiern. Diese Messen bei Kerzenschein halten wir am Donnerstag, den 1., 8. und 15. Dezember jeweils um 6.30 Uhr sowie am 1. und 15 um 18.00 Uhr nach dem Missale Romanum von 1962.
Nach der Messe am Morgen sind alle Teilnehmer herzlich zum gemeinsamen Frühstück im Mariensaal eingeladen.

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Regeln zum Infektionsschutz
Nachdem sich die Coronalage weiter entspannt hat, gibt es neue Regeln der Diözese zum Infektionsschutz.

Zugangsbeschränkungen
Es gibt keine Zugangsbeschränkungen mehr.

Maskenpflicht
Das Trageneine Maske (OP-Maske oder FFP2) wird empfohlen, wenn ein Abstand von mindestens 1,5m eingehalten wird.

Anmeldung:
Es ist keine Anmeldung mehr nötig.

Kommunionspendung:
Vor der Kommunionspendung hat der Priester sich die Hände zu desinfizieren.

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Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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ÖFFNUNGSZEITEN

Sonntag bis Samstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.

 

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