Aktuelles

Ite, missa est!
Der Monat Juli beginnt mit dem Fest „Maria Heimsuchung“, das auf Latein „Visitatio Mariae“ – „Besuch Mariens“ heißt. Maria hatte zum Willen Gottes „Ja“ gesagt und durch das Wirken des Heiligen Geistes Christus empfangen. Mit ihm unter dem Herzen macht sie sich auf den Weg und besucht ihre ältere Cousine Elisabeth, die ebenfalls schwanger ist. Sie will ihr beistehen. Und die Begegnung der beiden wird zum Moment der Freude im Heiligen Geist. Beim Gruß Mariens erkennt Johannes der Täufer im Mutterleib den, auf den er hinweisen soll, und hüpft vor Freude. Und diese Freude steckt auch seine Mutter an: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“
Gerade wurden die neuen Kirchenaustrittzahlen bekannt gegeben. Ca. 360.000 Getaufte haben ihren Austritt aus der Katholischen Kirche erklärt. Mehr als jemals zuvor. Und sofort sind die immer gleichen Erklärungen zu hören. „Missbrauch“, „Lebensferne“, „mangelnde Reformen“ … so lauten die Schlagworte. Aber all diese Erklärungen scheinen mir zu einfach. Denn all dies ist meines Erachtens höchstens der Auslöser, aber nicht die Ursache. Diese liegt viel tiefer. Es ist ein Mangel an Gottes-, an Christuserfahrung. Christus so muss man leider feststellen, spielt im Leben vieler Getaufter keine Rolle (mehr). Christsein reduziert sich für sie auf das Thema Nächstenliebe. Und die Kirche scheint ihnen nur eine Institution, die überkommene Moralvorstellungen verbreitet, und nicht Ort der Gottesbegegnung.
Wie aber kann dies geändert werden? Was ist hierfür erforderlich? Neue Strukturen, neue Machtverhältnisse, neue Lehren?
Maria, deren Besuch bei Elisabeth am Anfang dieses Monats steht, ist auch hierin Urbild der Kirche, weist uns den Weg: Es braucht Menschen, die wie sie zum Willen Gottes „Ja“ sagen und IHN in ihr Leben lassen. Menschen, deren Herz von Christus erfüllt ist. Die sich auf den Weg machen, bereit, ihre Gotteserfahrung mit anderen zu teilen und anderen gerade aus dieser Gotteserfahrung heraus beizustehen. Es braucht das, was von Anfang an für die Ausbreitung des Glaubens erforderlich war: Glaubenszeugen – Mission.
„Ite, missa est!“, lautet der lateinische Entlassruf am Ende der heiligen Messe. „Geht, ihr seid gesendet!“ Das ist mehr als nur in Frieden zu ziehen. Das ist Auftrag zum Zeugnis für die Gegenwart Gottes in der Welt, für sein Wirken in meinem eigenen Leben. Maria hat es uns vorgemacht und so Elisabeth nicht nur Hilfe, sondern Freude im Heiligen Geist geschenkt. Ahmen wir sie nach, denn das ist unsere Berufung und unser Auftrag.
Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, wünsche ich einen gesegneten Juli
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Aktuell – Geänderte Gottesdienstzeit!!!
Wegen der Bauarbeiten feiern wir die Messe am Donnerstagmorgen ab sofort um 9.00 Uhr.

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Regeln zum Infektionsschutz
Nachdem sich die Coronalage weiter entspannt hat, gibt es neue Regeln der Diözese zum Infektionsschutz.

Zugangsbeschränkungen
Es gibt keine Zugangsbeschränkungen mehr.

Maskenpflicht
Das Trageneine Maske (OP-Maske oder FFP2) wird empfohlen, wenn ein Abstand von mindestens 1,5m eingehalten wird.

Anmeldung:
Es ist keine Anmeldung mehr nötig.

Kommunionspendung:
Vor der Kommunionspendung hat der Priester sich die Hände zu desinfizieren.

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Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Samstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.
An Sonn- und Feiertagen ist derzeit keine Besichtigung möglich!!!

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