Aktuelles

Liebe Brüder und Schwestern,

im Monat Juli feiern wir zwei Apostelfeste. Am 3.Juli lenkt die Liturgie unseren Blick auf den heiligen Thomas, der oft als „ungläubig“ bezeichnet wird. Und am 25. Juli betrachten wir den heiligen Jakobus, den Älteren, einen der beiden Donnersöhne, der mit seinem Bruder Johannes unangenehm auffiel, weil sie im Reich Christi rechts und links von ihm sitzen wollten.
Zwei Apostel, die mir gerade wegen ihrer Schwächen sympatisch sind. Es ist doch nachvollziehbar, dass Thomas einen Glauben aus zweiter Hand ablehnt. Er möchte eigene Erfahrungen machen. Aber noch wichtiger finde ich, dass er trotz seiner skeptischen Haltung in der Gemeinschaft der Kirche bleibt. Vermutlich weil er tief im Inneren gespürt hat, dass man Christus nur hier begegnen kann. Sein Festhalten an der Kirche macht ihn meines Erachtens gerade in unserer Zeit der vielen Zweifel und Zweifelnden zu einem großen Vorbild.
Und das Jakobus einen besonders guten Platz im Reich Christi erlangen wollte, kann ich auch verstehen. Schließlich hofft man doch, dass der persönliche Einsatz sich lohnt. Jakobus war aber auch der erste der Apostel, der für Christus sein Leben hingab. So empfing er, wie Christus ihm verheißen hatte, die „Taufe“ mit der Christus selbst getauft wurde. Der Le­gen­de nach war er vor seinem Martyrium auf der iberischen Halbinsel als Mis­sionar tätig, hatte aber nur wenig Erfolg. Frustiert habe er an einem Fluß gesessen, als im die Gottesmutter erschien und ihm ihren Beistand ver­sprach. Nach seinem Tod wurden seine Gebeine nach Compostella gebracht, wohin seit dem Mittelalter unzählige Gläubige als Zeichen ihrer Umkehr pilgern. So hat seine Treue zu Christus reiche Früchte getragen. Auch dies kann uns Mut machen, in einer Zeit, in der viele Bemühungen um die Weiter­gabe des Glaubens vergeblich scheinen. Denn was Christus aus unserer Liebe und Treue macht, das können wir nicht wissen.

Ich wünsche Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, einen gesegneten Juli geprägt von der Begegnung mit Christus und von der Hoffnung, dass unsere Mühen nicht umsonst sind.
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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