Aktuelles

„Unsere Hilfe ist im Namen der Herr“

Liebe Brüder und Schwestern,

wir stehen am Beginn eines neuen Jahres und fragen uns, was es wohl bringen mag. Vor einem Jahr haben wir noch gehofft, dass mit dem Ende der Corona-Pandemie alles wieder normal würde. Nun haben wir seit Mitte letzten Jahres praktisch keine Einschränkungen bei Gottesdiensten und Veranstaltungen mehr und die Pandemie neigt sich in diesen Tagen ihrem endgültigen Ende zu, aber seit Februar ist uns klar, dass die Normalität trotzdem nicht so schnell wiederkehren wird. Zwar hat der Angriff Russlands auf die Ukraine keine direkte Auswirkung auf uns, doch spüren wir alle die Verteuerung der Energie sowie die steigende Inflation. Ganz deutlich wurde dies Mitte Dezember als der Kälte­einbruch dazu führte, dass die Raumtemperatur in unserer Kirche auf 6 Grad sank. Ähnliches ist auch für die kommenden Monate noch einmal zu erwarten.
Insgesamt war 2022 aber ein gutes Jahr für uns in Deutschorden:  So haben die Arbeiten an unserer Kirche endlich richtig begonnen. Im März wurden die Türen unseres Hauptportals ausgebaut und in eine Schreinerei gebracht.  Mitte August kehrten sie frisch restauriert zurück. Ab Ende Mai wurde die Kirche von außen eingerüstet. Innen wurden die Kunstwerke abgebaut oder geschützt. Außerdem wurde etliche Bänke eingelagert und die restlichen neu aufgestellt, um Platz für Innengerüste zu schaffen. Als Nebeneffekt stellte sich ein neues Raumgefühl ein, dass zumindest mir gut gefällt. Nach dem Aufbau der Innengerüste wurden die ersten vier Fenster ausgebaut und zwischenzeitlich in einer Glaswerkstatt in Trier restauriert. Sobald es dauerhaft wieder wärmer wird, kann ihr Wiedereinbau beginnen. Ab August begannen dann auch die Arbeiten an den Dachflächen, von denen bisher etwa ein Drittel neu gedeckt wurde. Und auch die Steinmetze haben im August ihre Arbeiten aufgenommen und seither etliche Werksteine repariert oder erneuert. Da die Arbeiten nun gute Fortschritte machen, bin ich zuversichtlich, dass sich die Gesamtbauzeit trotz des etwas schleppenden Beginns und mancher Verzögerung nicht verlängern wird und wir im Spätsommer den Abschluss der Arbeiten feiern können.
Positiv ist auch, dass unsere Gottesdienste gegen den allgemeinen Trend weiterhin gut besucht sind – mit einer sogar leicht steigenden Tendenz. Besonders erfreulich ist hierbei die wachsende Zahl junger Familien. Hierzu hat bestimmt auch die kleine Spielecke beigetragen, die auf Anregung und mit Unterstützung einer Familie eingerichtet wurde. Nachdem sie zunächst unter der Orgelempore ihren Platz gefunden hatte, ist sie wegen der Krippe nun in die Marienkapelle gewandert. Hier wird sie vermutlich auch dauerhaft bleiben, diese Position akustisch besser ist. Natürlich heißt es im Psalm, „aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob“, aber dennoch ist es für alle – insbesondere auch für die Eltern – angenehmer, wenn dieses Lob nicht allzu laut erklingt.
Ein schönes neues Format, das auf die Initiative der Familien unserer Mutter-Kind-Gruppe zurückgeht, sind die Familientage, die wir seit Juli etwa alle zwei bis drei Monate anbieten. Sie bestehen in der Regel aus einem Gottesdienst, einer Katechese für die Eltern und einem abschließenden gemütlichen Beisammensein. Eine schöne Gelegenheit für unsere jungen Familie, sich untereinander besser kennenzulernen. Der nächste Familientag wird am 4. Februar stattfinden. Schon heute darf ich hierzu herzlich einladen.
Nachdem wir unsere Vortragsreihen wegen Corona in den letzten drei Jahren nicht weiterführen konnten, wollen wir diese im kommenden Jahr wieder aufnehmen. Wer sich in die Planungen einbringen möchte ist herzlich willkommen. Das gleiche gilt für unsere jährlichen Wallfahrten. Sie können sich den 3. Oktober schon einmal als Termin vormerken.
Wir stehen am Beginn eines neuen Jahres und fragen, was es wohl bringen mag. Aber wir sollen dies nicht voll Angst und Sorgen tun, denn dieses Jahr beginnt erneut mit dem Oktavtag von Weihnachten, dem Fest der Hinwendung Gottes zu uns Menschen, und mit dem Gedächtnis des heiligsten Namen Jesus. Jenes Namens, den der Engel Maria und in ihr der ganzen Menschheit verkündete, noch bevor das Kind im Mutterleib empfangen wurde. (Vgl. Lk 2, 21.) Er bedeutet „Gott rettet“ oder „Gott hilft“. Dies ist die Zusage mit der wir in das kommende Jahr starten dürfen, so wie uns die Jahresabschlussandacht im alten Gotteslob zu beten lehrt: „Wie tröstlich ist es doch, bester Vater, dass du meinen Kalender für das kommende Jahr schon längst und auf das genaueste gemacht hast. So überlasse ich mich ganz deiner gütigen Vorsehung und kenne nur eine Sorge, deinen väterlichen Willen zu erkennen und zu erfüllen.“ (GL-alt 788, 4.)
Beginnen wir das Jahr daher mit dem zuversichtlichen Ruf, mit dem die Liturgie den Priester und die Ministranten jede heilige Messe beginnen lässt, weil Christus in dieser Feier immer neu in das Leben der Gläubigen tritt – verborgen und doch ganz real: „Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. Der Himmel und Erde erschaffen hat.“

Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, – auch im Namen meiner Mitbrüder – ein frohes und gesegnetes neues Jahr
Ihr

P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Aktuell – Requien für + Papst em. Benedikt XVI.
Montag, den 2. Januar u. Dienstag, den 3. Januar jeweils um 18.00 Uhr
Für unseren verstorbenen Heiligen Vater Papst em. Benedikt XVI. feiern wir am 2. Januar um 18. 00 Uhr ein Choralrequiem in der außerordentlichen Form und am 3. Januar um 18.00 Uhr ein Requiem in der ordentlichen Form.

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Aktuell – Besuchen Sie Frankfurts größte und schönste Krippe
bis Donnerstag, den 2. Februar 2023 täglich von 13.00 bis 17.00 Uhr
Zum dreißigsten Mal hat unser Krippenbauer Michael Christof mit seinem Team den gesamten Bereich unter der Orgelempore in die vermutlich größte Weihnachtskrippe in einer Frankfurter Kirche verwandelt. Zum Jubiläum … (weiter lesen)

 

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Regeln zum Infektionsschutz
Nachdem sich die Coronalage weiter entspannt hat, gibt es neue Regeln der Diözese zum Infektionsschutz.

Zugangsbeschränkungen
Es gibt keine Zugangsbeschränkungen mehr.

Maskenpflicht
Das Trageneine Maske (OP-Maske oder FFP2) wird empfohlen, wenn ein Abstand von mindestens 1,5m eingehalten wird.

Anmeldung:
Es ist keine Anmeldung mehr nötig.

Kommunionspendung:
Vor der Kommunionspendung hat der Priester sich die Hände zu desinfizieren.

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Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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ÖFFNUNGSZEITEN

Sonntag bis Samstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.

 

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