Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat
Liebe Brüder und Schwestern,
zweimal im Jahr lenkt die Liturgie der Kirche unseren Blick auf das Kreuz unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. An Karfreitag und am 14. September, dem Fest Kreuzerhöhung.
Während das Kreuz aber an Karfreitag vor allem als Ort des Leidens Christi erscheint, überschattet von der Finsternis des Todes, leuchtet es an Kreuzerhöhung als Siegeszeichen auf, erstrahlt im Licht der Auferstehung.
Dem entsprechen auch die Evangelien der beiden Tage. So hören wir an Karfreitag die Passion nach Johannes. An Kreuzerhöhung wird uns dagegen aus dem gleichen Evangelium jener Teil des Nikodemus-Gespräches verkündet, in dem Christus selbst verheißt: „Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.“ (Joh 3, 14-15.) Im Hintergrund steht die Rettung der Israeliten vor den Giftschlangen, die Gott als Strafe für ihren Undank und ihre Auflehnung in ihr Lager gesandt hatte. (Vgl. Num 21, 4-9.)
Wie nun der Blick auf die Schlange, die Mose auf Gottes Geheiß an einer Stange aufhängte, vor dem Gift der Schlange und damit vor dem irdischen Tod schützte, so rettet der vertrauensvolle Blick auf den Gekreuzigten vor dem Gift der Sünde, vor dem ewigen Tod. Denn „vom Baum des Paradieses kam der Tod, vom Baum des Kreuzes erstand das Leben“ und „der Feind, der am Holz gesiegt hat, wurde auch am Holze besiegt durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (Präfation von Kreuzerhöhung.) Deshalb ist das Kreuz, jenes Marterinstrument des Karfreitags, für uns das Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht schlechthin, das Zeichen des Sieges Christi über Sünde und Tod.
Zweimal im Jahr lenkt die Liturgie unseren Blick auf das Kreuz. Wir aber sollten stets auf den blicken, der für uns am Kreuz erhöht ist. Denn ihn zu betrachten ist der Weg zum Leben. Verlieren wir ihn daher nie aus dem Blick.
Ich wünsche Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, einen gesegneten September und ein gnadenreiches Fest der Kreuzerhöhung
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
(Kirchenrektor)
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Wallfahrt nach Aschaffenburg und Schmerlenbach
Am 3. Oktober wollen wir uns wieder auf Wallfahrt begeben. Diesmal geht es nach Aschaffenburg und zur Wallfahrtskirche Schmerlenbach.
Um 8.45 Uhr fahren wir an der Elisabethenstraße los. Es geht dann zunächst nach Aschaffenburg, wo wir in der Stiftskirche St. Peter und Alexander die Messe feiern. Im Anschluss besichtigen wir das benachbarte Stiftsmuseum. Danach essen wir in der Traditionsgaststätte Schlappeseppel zu Mittag (Fußweg 300 m). Nachdem wir uns gestärkt haben, fahren wir zum ca. 15 Minuten entfernten Ausgangspunkt einer kleinen Fußwallfahrt zum Kloster Schmerlenbach. Von dort laufen wir ca. 1,3 km auf ebener Strecke zur Wallfahrtskirche und beten dabei den Rosenkranz.
In der Wallfahrtskirche feiern wir dann eine Marienandacht mit Aussetzung und sakramentalem Segen. Nach einigen Erläuterungen zur Wallfahrtskirche kehren wir in der Klosterschenke Schmerlenbach (Fußweg 140 m) zum Kaffeetrinken ein.
Um ca. 17.30 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Weg, so dass wir um ca. 19.00 Uhr wieder in Frankfurt ankommen.
Abfahrt: 8.45 Uhr
Rückkunft: ca. 19.00 Uhr
jeweils Bushaltestelle an der Elisabethenstraße 14
Kosten: € 30,- pro Pers. (Fahrt inkl. Eintritten und Führungen)
Sie sind herzlich zur Teilnahme an der Wallfahrt eingeladen und können sich ab sofort im Büro der Deutschordenskirche oder nach den Messen anmelden
Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 24. September durch Bezahlung des Fahrtpreises verbindlich an!
Wir freuen uns auf die gemeinsame Wallfahrt mit Ihnen!
Anmeldefomurlar hier herunterladen
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Aktuelle Gottesdienstordnung
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Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
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ÖFFNUNGSZEITEN
Sonntag bis Samstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.



