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„Zu dir nehme ich meine Zuflucht, Jungfrau der Jungfrauen.“

Liebe Brüder und Schwestern,

im Mai schaut die Kirche in besonderer Weise auf die Jungfrau und Gottesmutter Maria. Hierzu dienen die Maiandachten, die diesem Monat sein marianisches Gepräge gegeben. Sie haben ihren Ursprung in Italien, wo 1784 in Ferrara erstmals eine solche Andacht nachweisbar ist. Über die Schweiz, Frankreich und Belgien gelangten sie auch nach Deutsch­land. Die erste Maiandacht auf deutschen Boden feierten am 1. Mai 1841 drei Schwestern vom Guten Hirten in München. 1842 ist eine Maiandacht in Aachen bezeugt, und bis 1860 hatte sie sich zur bedeutendsten marianischen Andachtsform entwickelt.
Wir betrachten das Leben Mariens, ihre Berufung und ihre Christus­nachfolge, um von ihr zu lernen, wie man ganz aus und für den Willen Gottes lebt. Wie sie zum Willen Gottes „Ja“ gesagt hat und dieses „Ja“ durch ihr ganzes Leben durchgehalten hat, so sollen auch wir uns immer mehr vom Willen Gottes leiten lassen.
Gleichzeitig rufen wir als Fürspracherin an, wissen wir doch, dass Christus selbst sie uns zur Mutter geben hat in der Stunde seines Todes, als sie mit dem Jünger, den er liebte, unter dem Kreuz stand. Daher sollen wir uns ihrer mütterlichen Liebe anvertrauen. Maria die Mutter der Kirche, ist auch unsere Mutter. Zu ihr dürfen wir mit jener Zuversicht kommen, die ein altes Mariengebet sehr schön ausdrückt, das Bernhard von Clairvaux zugeschrieben wir:
„Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahm, deinen Beistand anrief und um deine Fürbitte flehte, von dir verlassen worden ist.“ Und das Gebet fährt fort: „Von diesem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, o Jungfrau der Jungfrauen, meine Mutter, zu dir komme ich, vor dir stehe ich als ein sündiger Mensch. O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre sie gnädig an und erhöre mich! Amen.“

Ihnen allen einen gesegneten Mai
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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