Aktuelles

„Siehe ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort“,

so lautet die Antwort der Gottesmutter auf den Anruf, den ihr der Engel verkündet. Wir feiern dies am 25. März, dem Hochfest Verkündigung des Herrn.
Gott spricht den Menschen an. Er wirkt die Erlösung des Menschen nicht ohne oder gar gegen ihn. Vielmehr ist der Mensch berufen, Mitarbeiter am Heil zu sein, auch am eigenen. Denn was für Maria gilt, das gilt auch für uns: Wir müssen zustimmen, damit der Herr Großes an uns tun kann. Wir müssen ihm – wie Maria – unser Leben, uns selbst überlassen.
Am Anfang der Fastenzeit werden wir an unsere Sterblichkeit erinnert, wenn uns der Priester das Aschenkreuz auflegt: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Gleichzeitig aber werden wir auf den Weg zum Leben gerufen; erklingt erneut der Ruf zur Umkehr. Wir sollen uns vom Bösen abwenden und neu Gott zuwenden. Wir sollen ihm erlauben sein Heilswerk an und in uns selbst zu tun.
Christus, der durch die Überschattung des Heiligen Geistes aus Maria der Jungfrau unser Fleisch angenommen hat, will durch denselben Geist in unseren Herzen wohnen. Das ist die Berufung, die uns in der Taufe geschenkt, deren Erneuerung im Zentrum der Osternacht steht. Hierfür aber müssen wir unser Herz bereiten. Oder besser: bereiten lassen. Daher gehört seit alters her zur Vorbereitung auf Ostern auch die sog. Osterbeichte, in der wir Christus erlauben, unser Herz zu einer angemessenen Wohnstatt für sich umzugestalten, wie er sich in der allzeit jungfräulichen Gottesmutter eine würdige Wohnung errichtet hat. So wirken wir mit an dem, was uns der Priester bei unserer Beerdigung erbitten wird: „In der Taufe bist du mit Christus begraben worden und hast in ihm neues Leben empfangen. Der Herr vollende an dir, was er in der Taufe begonnen hat.“
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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