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„Siehe, Deine Mutter.”

Liebe Brüder und Schwestern,

dieses am Kreuz gesprochenen Wort Jesu markiert den Anfang der Marienverehrung in der Kirche. (Joh 19, 27.) Vordergründig geht es um die materielle Versorgung Mariens durch den Lieblingsjünger. In der Tiefe aber geht es um die geistliche Fürsorge der Gottesgebärerin für den Jünger und in ihm für die ganze Kirche. „Siehe, Dein Sohn“, so lautet der Auftrag an sie. (Joh 19, 26.)
Wie sie ihren Sohn durch sein ganzes Leben hindurch begleitet hat bis unter das Kreuz, so soll sie nun die Kirche begleiten mit ihrer Fürbitte. Daher sehen wir sie im letzten biblischen Bericht, der von ihr erzählt, im Kreis der Jünger, die um sie versammelt die Ausgießung des Heiligen Geistes erbitten – jenes Trösters, der die Herzen lenkt. (Vgl. Apg 1, 13-14.)
Maria hatte die Kraft dieses Geistes erfahren. Er hatte sie überschattet und erfüllte seither ihr ganzes Sein. Und diese lebendige und lebens­spendende Beziehung zu Gott, erfleht sie nun denen, die Christus ihr anvertraut hat. Gleichzeitig aber ist ihnen zum Vorbild gegeben: „Siehe, Deine Mutter.“ Ihre Hingabe an den Willen Gottes, ihre Bereitschaft zur Christusnachfolge, ihr Mitleiden mit dem dem Sohn und ihr Verharren in der Gemeinschaft seiner Jünger macht sie zum Vorbild für die Kirche aller Zeiten und für alle Gläubigen in ihr.
Der Monat Mai ist in besonderer Weise dieser Betrachtung gewidmet. In den gemeinsamen und persönlichen Maiandachten, zu denen er uns einlädt, sollen wir an Maria erkennen, wozu wir berufen sind. Damit dies aber gelingt, müssen wir gemeinsam mit ihr um die Kraft des Heiligen Geistes bitten, dass er uns das Geheimnis Gottes und unserer Berufung immer tiefer aufschließe und uns mit seiner Kraft erfülle, damit wir nach dem Vorbild Mariens und unter dem Schutz ihrer Fürsprache Christus nachfolgen und so den Weg zum Leben finden.

Ich wünsche Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, einen gesegneten Mai und ein gnadenreiches Pfingstfest
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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