Aktuelles

„Ihr Freunde Gottes allzugleich.“
Mit diesen Worten beginnt das bekannteste Heiligenlied im Gotteslob. Heilige sind Freunde Gottes; Menschen, die aus der Beziehung zu ihm ihr Leben gestalten. Jesus selbst sagt uns: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.“ (Joh 15,15.)
Diese Verheißung richtet unser Erlöser aber nicht nur an die Apostel, sondern an die ganze Kirche und damit auch an uns. Er hat auch uns alles mit­geteilt, alles offenbart. In der heiligen Schrift finden wir die Kunde, die der einzige der Gott ist und der am Herzen des Vaters ruht, uns ge­bracht hat. (Vgl. Joh 1, 18.) Er hat sie uns geschenkt, damit auch wir Freunde Gottes, d.h. Heilige werden. Denn dies ist unsere Berufung und der Kern unseres Glaubens; das Ziel, das wir anstreben sollen.
Und die Aufgabe der Kirche ist es, den Menschen hierbei zu helfen. Es geht nicht um die Rettung der Welt – so ehrenwert der Einsatz für Frie­den, Gerechtig­keit, Umweltschutz, etc. auch sein mag –, sondern es geht um die Ret­tung der Seelen. Darum, dass wir in den Himmel kommen. Und die von der Kirche verehrten Heiligen sollen uns dabei Vorbilder und Fürsprecher sein. So sind sie auch der Schlüssel für eine Kirchenentwicklung nach Gottes willen. Denn sie haben gezeigt, dass eine Nachfolge ohne faule Kompromisse gelingen kann.
Wie zum Beispiel die hl. Elisabeth von Thüringen, derer wir am 19. Novenber gedenken. Sie hat aus Liebe zu Christus radikale Nächsten­liebe gelebt. Unser Orden hat sie schon früh als Patronin erwählt, um seinen Urspung nicht zu vergessen, der in einem Feldspital vor Akkon liegt.
Die Heilige treten bei Gott für uns ein, damit wir Heilige werden. Das ist der Inhalt von Allerheiligen und unseres Liedes. So dürfen wir voll Hoffnung rufen: „Helft uns in diesem Erdental, dass wir durch Gottes Gnad und Wahl zum Himmel kommen allzumal!“
Ihnen einen gesegneten November
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Dienstag, den 19.11. um 18.00 Uhr
Fest der Heiligen Elisabeth
Pontifikalamt mit Bischof Rudolf Voderholzer, Regensburg
Nach dem Tod der hl. Elisabeth wurde dem Deutsche Orden das von ihr gegründete Spital in Marburg anvertraut. In der Folge war der Ordens maßgeblich an ihrer Heiligsprechnung beteiligt und erwählte sie zu seiner Patronin. Ihr Fest wollen wir auch in diesem Jahr wider mit einem Ponitfikalamt feiern. Zelebrant ist der Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, der als Ehrenritter dem Deutschen Orden verbunden ist.
Herzliche Einladung.

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Instrumente für Ghana
Father Michael Mensah, Priester der Erzdiözese Accra in Ghana und Mitarbeiter des dortigen Priesterseminares, ist mit einer etwas ungewöhn­lichen Bitte an uns herangetreten. Er sucht Instrumente für die ca. 250 Seminaristen des St. Paul‘s Catholic Seminary. Diese sollen lernen, sich auch in die muskalische Gestaltung der Gottesdienste aktiv und vielfältig ein­zubringen. Daher sammelt Father Mensah, der regelmäßig Sommer­vertre­tungen in St. Bonifatius Wiesbaden macht, gebrauchte Instrumente, die er dann nach Hause schickt. Dort erlernen die Studenten mit Hilfe von YouTube-Videos die Beherrschung der Instrumente, die sie dann im Gottes­dienst spielen.
Eine sehr schöne Idee, die der Kirchort Deutschorden gerne fördern möchte. Wenn Sie also spielfähige, gebrauchte Instumente haben, die in Ihrer Familie nicht mehr benutzt werden, würden wir uns freuen, diese für Father Mensah in Empfang zu nehmen. Bitte melden sich einfach per Telefon oder senden Sie uns eine E-Mail.

 

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