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Bombenentschärfung am Palmsonntag 

Unser Kirche liegt knapp neben dem Evakuierungsgebiet, so dass die Gottesdienste wie geplant stattfinden werden.
Allerdings wird die Alte Brücke wie auch das Museumsufer gesperrt, was Verkehrsbehinderungen führen wird. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.
Nähere Informationen zur Bombenentschärfung finden Sie hier. (Bitte anklicken.)
Ihnen allen einen gesegneten Palmsonntag
Ihr
P. Jörg Weinbach OT

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Liebe Brüder und Schwestern,

„seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt“, ruft uns die Liturgie am Karfreitag zu und fordert uns auf, das tiefste Geheimnis unseres Glaubens zu betrachten. Am Kreuz begegnet uns die unendliche Liebe unseres Gottes, der seinen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat. (Vgl. Joh 3, 16.) Das Wort, das wir hierfür benutzen, trifft in den Kern der Sache: „Passion“ – leidenschaftliche Liebe, die bereit ist zur Hingabe, zur Selbstaufopferung. Weil der Mensch und sein Heil die Passion Gottes sind, nimmt er in Christus die Passion auf sich. Nirgends wird Gottes Liebe deutlicher als hier.
Aber jeder Akt der Liebe fordert eine Antwort. Denn Liebe kann nur im Zwischen-einander geschehen, sonst läuft sie ins Leere. Daher ruft uns die Liturgie zu: „Kommt, wir beten ihn an.“ Anbetung ist die einzig angemes­sene Antwort des Menschen auf Gottes Liebe. Sie ist nämlich nicht nur ein Hinknien und Still­sein, sondern ein Sich-selbst-Gott-anvertrauen, ein Sich-an-Gott-ver­schenken. Daher ist sie unerlässlich für ein echtes Glaubensleben. Wo der Mensch Gott nicht liebt, bleibt er in der Nacht des Todes, weil Gott ihm seine Liebe nicht überstülpt, sondern seine Freiheit respektiert. Wo sich der Mensch aber Gott hingibt, wird er von ihm mit Leben beschenkt.
Echte Liebe aber kann sich nicht in trauter Zweisamkeit verkapseln. Vielmehr ist sie ihrem Wesen nach schöpferisch, drängt über sich selbst hinaus. So wie der Dreifaltige Gott, der die Liebe ist, die Welt und den Menschen erschuf. Daher kann die Liebe zu Gott nie nur ein Geschehen zwischen ihm und mir bleiben, sondern muss immer auch den Nächsten miteinbeziehen. Denn hierin erweist sich unsere Liebe zu Gott.
Die Kar- und Ostertage laden uns neu ein, uns für das Geheimnis der Liebe Gottes zu öffnen, der in Christus den Tod auf sich nahm, um uns das Leben neu zu schaffen. Lassen wir diese Chance nicht aus. Gehen wir hin und beten wir ihn an.
Ich wünsche Ihnen – auch im Namen meiner Mitbrüder – gesegnete Kar- und Ostertage

P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Teilhabe am Leben der Deutschordenskirche
Sie kommen regelmäßig in die Deutschordenskirche?
Vielleicht haben Sie Freude daran, sich in das vielfältige Leben unserer Kirche aktiv einzubringen, etwa in der Liturgie durch die Übernahme eines Lektoren- oder Ministrantendienstes, bei der Organisation und Durchführung des Kirchort-Festes, durch die Mitgestaltung der homepage oder mit einer eigenen Idee? Sie sind uns herzlich will­kommen! Sprechen Sie uns bzw. Pater Jörg Weinbach OT einfach mal beim Sonntagskaffee oder einer anderen Gelegenheit an.
Wir freuen uns darauf mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
Die Mitglieder des Beirats der Deutschordensordenskirche:
Christamaria Poßner, Roland Sieber, Manfred Elberfeld, Michael Poßner, Schwester Evelyn Okoro und Michael Christof

 

 

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