Aktuelles

„Bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.“

Liebe Brüder und Schwestern,

das „Ave Maria“ ist neben dem „Vater unser“ das vermutlich meist gesprochene Gebet überhaupt. Der erste Teil ist zusammengefügt aus dem Gruß des Erzengels Gabriel und der Anrede Mariens durch Elisabeth, in deren Leib Johannes der Täufer vor Freude hüpfte. Sein liturgischer Gebrauch ist seit dem 6. Jahrhundert belegt.

Der zweiten Teil ist seit dem 14. Jahrundert nachweisbar und wurde 1568 vom hl. Papst Pius V. offiziell angefügt. Er ist ein Ausdruck der Hoffnung, dass Maria, die Christus uns am Kreuz zur Mutter gegeben hat, unsere Fürsprecherin im Leben wie im Tod ist. Aber gleichzeitig ist diese Ergänzung auch ein Bekenntnis der eigenen Erlösungs­bedürftig­keit: „Bitte für uns Sünder!“

Dies macht das „Ave Maria“ zu einem Gebet von großem Realismus und großer Hoffnung: Weil Gott an Maria Großes getan und sie mit der Fülle der Gnade beschenkt hat, konnte sie durch die Überschattung des Heiligen Geistes Mutter Gottes werden und der Welt den Erlöser schenken, Jesus Christus, unseren Herrn. Und weil er auch an uns Großes tun will, hat Christus uns seine Mutter zur Fürsprecherin gegeben. Damit wir Sünder durch die Fürsprache der Sündlosen das ewige Heil erlangen in ihm, der gebeneideten Frucht ihres Leibes. So ist jedes „Ave Maria“, das wir beten, auch ein Bekenntnis unseres Glaubens an den Dreitfaltigen Gott und unserer Berufung zu einem Leben aus dem Glauben an ihn.

Im Oktober lädt uns die Kirche ein, dieses Gebet im Rosenkranz immer wieder zu sprechen, um gemeinsam mit Maria Christus zu betrachten, das Geheimnis der Liebe Gottes tiefer zu erkennen und uns und alle, die uns am Herzen liegen, der Fürsprache Mariens zu empfehlen.

Auch ich möchte dies tun: „Heilige Maria, Mutter Gottes bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“

Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Erstkommunion 2021 in Deutschorden
An uns wurde die Bitte herangetragen, wieder eine Erstkommunion anzubieten. Diesem Wunsch möchten wir gerne entsprechen. Deshalb werden wir ab November einen Erstkommunionkurs anbieten. Dieser richtet sich sowohl an Kinder, die die Messe in der ordentlichen, als auch an solche, die die Messe in der außerordentlichen Form besuchen. Daher werden wir auch beide Formen besprechen und die Unterschiede, aber auch die vielen Übereinstimmungen kennenlernen. Nach jetzigem Stand wird der Unterricht am frühen Samstag­nach­mittag stattfinden.
Die Erstkommunion planen wir für beide Formen am Weißen Sonntag, den 11. April 2021.
Wenn eines Ihrer Kinder oder Enkelkinder im entsprechenden Alter (ca. 3. Schuljahr) sein sollte, melden Sie es per Email (rektor@deutschordenskirche.de) oder formlos per Brief an. Bitte geben sie dabei Namen, Adresse, Telefonnummer und Alter des Kindes an.

Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

 

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Anmeldung für Gottesdienste in der Deutschordenskirche

An den Sonn- und Feiertagen sowie für die Messe in der außerordentlichen Form am Herz-Jesu-Freitag ist eine Anmeldung erforderlich. Eine Zulassung zur Messe ohne Anmeldung kann nur erfolgen, wenn die Zahl der Anmeldungen geringer als die Maximalzahl von 48 Gottesdienstbesuchern ist. (Diese Zahl ergibt sich aus dem vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m.)
Bitte melden Sie sich bis spätesten 24 Stunden vor Beginn des Gottesdienstes an, damit wir Sie informieren können, ob für Sie ein Platz reserviert werden konnte.
Sie erhalten eine Rückmeldung.

Anmeldung online unter: www.deutschordenskirche.de/anmeldung (Bitte anklicken)

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Samstag: 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.

 

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