Aktuelles

Der Weg ist nicht das Ziel!
Vom chinesischen Philosophen Konfuzius stammt der Satz „Der Weg ist das Ziel!“, der sich heute – auch in der Kirche – großer Beliebtheit erfreut. Hauptsache unterwegs – gerne auch gemeinsam.
Am 2. Juli betrachtet die Kirche eine Frau auf dem Weg: Maria.
Sie war gerade von der Kraft des Höchsten überschattet worden und hatte so den Sohn Gottes empfangen. Nun eilt sie in das Bergland von Judäa. Sie macht sich auf den Weg, nicht um des Weges willen. Es geht ihr nicht um Selbsterfahrung oder ähnliches. Auch ist sie keine Wanderin, die sich an der Natur der judäischen Bergwelt erfreuen möchte. Vielmehr hat sie ein klares Ziel vor Augen: Sie, die Magd des Herrn will Elisabeth beistehen, ihrer älteren Verwandten, die im sechsten Monat schwanger ist. Es geht ihr um Selbsthingabe, um selbstloses Dienen. Deshalb zögert sie nicht, den beschwerlichen Weg auf sich zu nehmen. Aber als sie ankommt, wird mehr offenbar: Johannes, erkennt bei ihrem Gruß Christus, den sie unter dem Herzen trägt, und weist auf ihn hin, indem er vor Freude in Elisabeths Leib hüpft. So wird das Treffen der beiden Schwangeren zu einem Ereignis der Freude im Heiligen Geist, das seinen Höhepunkt im Magnificat, dem Lobgesang Mariens findet.
Da Maria „typus ecclesiae“, „das Urbild der Kirche“ ist, wie uns das II. Vatikanische Konzil lehrt (vgl. LG 63), ist ihr Weg auch Maßstab für alle Wege der Kirche, ob diese nun gemeinsam oder individuell beschritten werden. Deshalb ist unser Handeln nur dann wirklich kirchlich, wenn es Christus erfahrbar macht, der in unseren Herzen wohnen möchte, da wir in der Taufe vom Heiligen Geist überschattet wurden. Es muss in diesem Sinn missionarisch sein, muss zur Begegnung mit dem Dreifaltigen Gott führen. Mit jenem Gott, der sich im Sohn Mariens den Menschen zuneigt und sie auf den Weg des Lebens führen will, dessen Ziel er selbst ist.

Ihnen allen einen gesegneten Juli
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Neue Regeln zum Infektionsschutz
Auf Grund der stark gesunkenen Infektionszahlen wurden die Regeln zum Infektionsschutz deutlich erleichtert. So dürfen z.B. nun bis zu 10 Personen aus verschiedenen Haushalten zusammensitzen. Ein Abstand von 1,5 m ist dann zur nächsten 10-Gruppe vorgeschrieben. Daher können wir in unserer Kirche nun bis zu 120 Gläubige zulassen.

Hieraus folgt:

  • Am Sonntag fallen die zusätzlichen Gottesdienste um 8.30 Uhr (ordentliche Form) und 16.00 Uhr (außerordenliche Form) weg.
  • Eine Voranmeldung ist nur noch bei besonderen, einzeln ausgewiesenen Gottesdiensten nötig.
    Die Registrierung beim Betreten der Kirche bleibt jedoch erforderlich. Download Registrierungsformular.
    Eine Registrierung ist auch über die Luca-App möglich Hier können Sie die App herunterladen:

Solange die 7-Tage-Inzidenz unter 35 liegt, gelten zudem folgende Erleichterungen:

  • Eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) ist zu tragen, wenn man sich in der Kirche bewegt. (Betreten, Verlassen, Kommuniongang, etc). Am Platz kann sie abgenommen werden.
  • Es darf gesungen werden.

Kommunionspendung:

Die Mundkommunion ist wieder erlaubt. Sie erfolgt nach der Spendung der Handkommunion. Nach jeder Spendung als Mundkommunion hat der Priester sich die Finger (z.B. mit einem Desinfektionstuch) zu desinfizieren.

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Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Samstag: 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.
An Sonn- und Feiertagen ist derzeit keine Besichtigung möglich!!!

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