Der Rosenkranz – ein Gesprächsangebot!
Liebe Brüder und Schwestern,
vor etlichen Jahren wurde ich gefragt, was ich beim Beten des Rosenkranzes denken würde. Ich hatte ihn recht zügig vorgebetet.
Meine Antwort: „Wenn es gut läuft – nichts!“
Der Rosenkranz lädt uns ja ein, das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu zu meditieren. Und meditieren ist etwas anderes als studieren oder darüber nachdenken. So soll der Rosenkranz im wahrsten Sinne des Wortes ein kontemplatives Gebet sein. Denn das lateinische Wort „contemplatio“ bedeutet „anblicken“, „erblicken“ oder „den Blick auf etwas richten“. Es geht also um ein Schauen und Hinhören auf Christus. Und wir tun dies im Rosenkranz mit den liebenden Augen seiner Mutter.
Der gleichbleibende Rhythmus der zehn aufeinanderfolgenden „Ave Maria“, die vom „Vater unser“ eingeleitet und mit dem „Ehre sei dem Vater“ abgeschlossen werden, möchte in uns eine innere Ruhe erzeugen, die unseren Geist für den Anruf Gottes öffnet. Die Geheimnisse Christi, die wir betrachten, sollen auf uns und unsere Seele wirken und so in uns einen Freiraum zu schaffen, in dem Gott zu uns sprechen kann.
Erforderlich ist hierfür aber, dass wir uns von der scheinbaren Monotonie nicht abschrecken lassen, sondern uns für diese Gebetsform öffnen. Wer dies tut, kann im Rosenkranz die Erfahrung der Nähe Gottes machen, seine Liebe spüren und nicht selten findet man auf diese Weise eine Antwort auf Fragen, die zuvor unergründlich erschienen. Und wer den Rosenkranz regelmäßig betet, wird erleben, dass Gebet keine Einbahnstraße sein muss, sondern ein Dialog mit Gott sein kann, wenn wir nur still genug werden, um seine Stimme zu hören.
Gerade der Monat Oktober lädt uns besonders dazu ein, diese Erfahrung zu machen. Schauen Sie einfach in der Gottesdienstordnung nach diesem wunderbaren und bereichernden Gesprächsangebot Gottes.
Ich wünsche Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, einen gesegneten Rosenkranzmonat Oktober
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
(Kirchenrektor)
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Rosenkranzausstellung – 100 Rosenkränze mit ihren Geschichten
Sonntag, den 11. Oktober von 11.00 bis 17.30 Uhr
Ab dem Frühjahr 2025 hat Dominic Gilbert von der Regionalstelle Rheinhessen des Bistums Mainz inspiriert von einem Gespräch mit Klarissen-Kapuzinerinnen der Ewigen Anbetung in Mainz begonnen, Rosenkränze von Wallfahrtsorten, Klöstern, geistlichen Gemeinschaften und privaten Spenderinnen und Spendern mit den dazugehörigen Geschichten zu sammeln.
Hieraus entstand eine Ausstellung, die spirituelle Traditionen, gelebten Glauben und tiefgehende Lebenserfahrungen sichtbar macht. So lädt die Sammlung zum Innehalten und zur Begegnung mit dieser schönen Gebetsform ein, die seit Jahrhunderten Menschen in allen Bereichen ihres Lebens begleitet, indem sie von Menschen, Geschichten und Orten erzählt, die vom Rosenkranz berührt wurden.
Nachdem die Ausstellung u.a. in Bingen, Marienthal und Mainz zu sehen war, macht sie am 11. Oktober ab 11.00 Uhr in der Deutschordenskirche Station, wo die Exponate bis 17.30 Uhr betrachtet werden können.
Außerdem kann man einen eigenen Rosenkranz knüfen, der natürlich auch gesegnet wird.
Den Abschluss der Ausstellung bildet dann eine Rosenkranzandacht mit Aussetzung und sakramentalem Segen.
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Lourdes-Tage in Deutschorden
Montag, den 16. November bis Mittwoch, den 18. November
1858 erschien der damals vierzehnjährigen Bernadette Soubirous in Lourdes die Mutter Gottes. In der Folge entstand jener Wallfahrtsort, der wie kein anderer von Kranken und Leidenden aufgesucht wird, um die Fürsprache Mariens zu erbitten.
Seit einigen Jahren entsendet das Heiligtum von Lourdes Reliquien der hl. Bernadette, um denen, die nicht oder nicht mehr nach Lourdes reisen können, auch an anderen Orten die Erfahrung von Lourdes zu ermöglichen.
Vom 16. bis 18. November wird eine solche Reliquie bei uns zu Gast sein.
Das genaue Programm finden Sie bald hier: Bitte anklicken.
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Aktuelle Gottesdienstordnung
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Ministranten gesucht
Für die feierliche Gestaltung unserer Gottesdienste sind Ministranten unerlässlich. Wenn Sie daher Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene kennen, die Interesse haben, sich als Ministranten in der Liturgie zu engagieren, oder dies selber tun möchten, melden Sie sich einfach bzw. stellen Sie einen Kontakt zu uns her.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
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ÖFFNUNGSZEITEN
Sonntag bis Samstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sowie vor und nach den Gottesdiensten.
Änderungen vorbehalten.



