Aktuelles

Liebe Brüder und Schwestern,

der Monat Oktober ist seit alters her dem Rosenkranzgebet gewidmet. Zurück geht diese Tradition auf den Sieg über die türkische Flotte in der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober  1571. Der Sieg wurde der Fürsprache der Gottesmutter zugeschrieben, da der Papst die Gläubigen zuvor zum Rosenkranzgebet aufgerufen hatte. In der Folge wurde ein Fest eingeführt, das 1716 nach einem neuerlichen Sieg über die Türken auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde.
Wichtig ist hierbei aber nicht der militärische Hintergrund, sondern vielmehr die Erfahrung, dass Gott Segen und Heil schenkt, wenn wir uns im Gebet mit Maria vereinen und gemeinsam mit ihr das Heilswirken Christi betrachten. So erwägen wir in den freudenreichen Geheimnissen seine Menschwerdung;  schauen auf sein Leben im lichtreichen Rosen­kranz; bewundern die unendliche Liebe des sich für uns hingebenden Herrn in den schmerzhaften Gesätzen und bestaunen im glorreichen Rosenkranz seinen Sieg über den Tod.
Und doch sollen wir beim Gebet des Rosenkranzes nicht bei den Worten stehen bleiben, denn dieses große, meditative Gebet der Christenheit will uns noch tiefer in die Betrachtung Gottes führen. Die stetige Wieder­holung der 10 „Ave Maria“ eines Gesätzes, die vom „Vater unser“ eingeleitet und vom „Ehre sei dem Vater“ eingerahmt werden, will durch ihre Monotonie letztlich unsere Gedanken frei machen, damit Gottes Stimme in unserem Herzen erklingen kann.
Auch in Deutschorden laden wir Sie ein, diese Erfahrung zu machen. Jeden Mittwoch beten wir vor der Abendmesse ab 17.30 Uhr gemeinsam den Rosenkranz. Zudem am Sonntag und am Donnerstag um jeweils 17.25 Uhr vor den Messen in der außerordentlichen Form. Am Sonntag, den 6. Oktober feiern um 17.15 Uhr wir eine Rosenkranzandacht mit Aussetgzung und sakramentalem Segen.  Hierzu darf ich Sie alle herzlich einladen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegneten Rosenkranzmonat
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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Instrumente für Ghana
Father Michael Mensah, Priester der Erzdiözese Accra in Ghana und Mitarbeiter des dortigen Priesterseminares, ist mit einer etwas ungewöhn­lichen Bitte an uns herangetreten. Er sucht Instrumente für die ca. 250 Seminaristen des St. Paul‘s Catholic Seminary. Diese sollen lernen, sich auch in die muskalische Gestaltung der Gottesdienste aktiv und vielfältig ein­zubringen. Daher sammelt Father Mensah, der regelmäßig Sommer­vertre­tungen in St. Bonifatius Wiesbaden macht, gebrauchte Instrumente, die er dann nach Hause schickt. Dort erlernen die Studenten mit Hilfe von YouTube-Videos die Beherrschung der Instrumente, die sie dann im Gottes­dienst spielen.
Eine sehr schöne Idee, die der Kirchort Deutschorden gerne fördern möchte. Wenn Sie also spielfähige, gebrauchte Instumente haben, die in Ihrer Familie nicht mehr benutzt werden, würden wir uns freuen, diese für Father Mensah in Empfang zu nehmen. Bitte melden sich einfach per Telefon oder senden Sie uns eine E-Mail.

 

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