Das Grab ist leer, der Held erwacht!
Liebe Brüder und Schwestern,
dieses Osterlied (GL 779) liebe ich seit meiner Kindheit, wenn es bei uns zuhause auch mit einer Kölner Melodie gesungen wird, die deutlich mehr Schlenker enthält als die Limburger, was insbesondere den drei Hallelujas am Ende jeder Strophe einen noch fröhlicheren Charakter verleiht.
Aber bei allen Unterschieden in der Melodieführung bleibt die Grundstimmung des Liedes stets gleich: Es geht um überschwängliche Freude angesichts der Auferstehung Christi. „Das Grab ist leer, der Held erwacht, der Heiland ist erstanden! Da sieht man seiner Gottheit Macht; sie Macht den Tod zuschanden!“ Gott selbst ist uns zu Hilfe gekommen. Christi Ostersieg ist der Grund dafür, dass wir hoffnungsvoll, ja fröhlich durchs Leben gehen können. Nicht, weil wir den Tod leugnen, sondern weil Christus, den Tod für uns auf sich genommen und uns das Leben erworben hat. So bekennt unser Lied: „Ihm kann kein Siegel, Grab noch Stein, kein Felsen widerstehn. Schließt ihn die Hölle selber ein, sie wird ihn siegreich sehn.“ Daher brauchen auch wir den Tod nicht mehr fürchten.
Aber dieser Sieg ist nicht einfach ein Besitz, den wir hätten, sondern er wird uns nur zuteil, wenn wir in der Gemeinschaft mit Christus bleiben – oder besser, wenn er uns seine Gemeinschaft schenkt. Deshalb bittet die zweite Strophe des Liedes: „Herr, bleib bei uns, wenn´s Abend wird, dass wir nicht irregehn!“ Und sie schließt mit der Zuversicht: „So wird die Herde wie der Hirt einst glorreich auferstehn.“
Dieser Gedanke und diese Zuversicht findet sich auch im Bild des Auferstandenen in unserem Passionszyklus. Die Brüder unseres Ordens haben Christus dabei bewusst mit der Ordensfahne, dem schwarzen Kreuz auf weißem Grund darstellen lassen. Üblich wäre ein rotes Kreuz gewesen. Die Aussage ist klar: Christi Sieg ist unser Sieg; seine Auferstehung ist der Grund unserer Hoffnung. Mit ihm an unserer Seite, werden wir den wahren Sieg erringen – den Sieg des Lebens über den Tod. Möge Ostern uns alle in dieser Zuversicht bestärken.
Ihnen und allen, die ihnen am Herzen liegen, wünsche ich – auch im Namen meiner Mitbrüder – ein frohes und gesegnetes Osterfest.
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
(Kirchenrektor)
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