Aktuelles

Lass uns immer und überall die Fürbitte Mariens erfahren!

Liebe Brüder und Schwestern,

Aus einen Missale der Deutschordenskirche.

wie in den vergangenen Jahren möchte ich den Jahreswechsel wieder zum Anlass nehmen, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und zugleich einen kleinen Ausblick in die Zukunft zu wagen.
Nachdem wir die Hauptarbeiten an der Kirche bereits Ende 2024 abgeschlossen hatten, kam es 2025 nur noch zu Restarbeiten, so etwa die Erneuerung des Bodenbelags auf der Orgelempore, die zugleich für die spätere Wiederaufstellung der beiden Monumentalskulpturen der heiligen Elisabeth und des heiligen Georgs ertüchtigt wurde.
Sichtbarer war die Rückkehr unserer Kirchenbänke, von denen allerdings nur die Hälfte wieder in die Kirche kamen:  Vier erweitern seither die Platzkapazität in den beiden hinteren Blöcken und sechs wurden längs unter den Elisabethen- und den Georgsfries gestellt. Sie füllen die Einbuchtungen, die ursprünglich ein Chorgestühl beherbergten, dessen neogotische Ausführung vermutlich im 2. Weltkrieg verloren ging.  Die restlichen zehn Bänke wurden in der sog. Apfelweinkrypta unter dem Amtshaus eingelagert.
Mit der nun dauerhaften Aufstellung der Bänke in drei Blöcken und dem „Chorgestühl“ hat unsere Kirche etwas von ihrer ursprünglichen Großzügigkeit zurückgewonnen, die sie seit den 1950´ger Jahren durch die zwei großen Bankblöcke verloren hatte. Als schöner Nebeneffekt erlaubt die neue Aufstellung bei der Messe nun auch mittelgroße Einzüge. Außerdem ist die Kirche nun regelmäßig gut gefüllt, was früher nicht der Fall war. Und mit ca. 170 statt früher 250 Sitzplätzen ist die Kapazität auch bei weiter ansteigender Gottesdienstbesucherzahlen mehr als hinreichend.
Neben den Bänken kehrten auch die noch fehlenden Seitenaltäre in die Kirche zurück, zusammen mit den Flügeln des Marienaltares, die über ein Jahrzehnt eingelagerten waren, dessen Gesprengefiguren im Laufe des Januars wiederangebracht werden. Es fehlen dann nur noch die Flügel des Hochaltares, deren Restaurierung vermutlich noch bis Mitte 2026 dauern wird.
Was den Gottesdienstbesuch angeht, so ist dieser im vergangenen Jahr weiter leicht gestiegen. Dazu kommt, dass sich das Publikum im vergangenen Jahr sichtlich verjüngt hat. Dies gilt insbesondere für die Besucher der Messe in der außerordentlichen Form. Zwar haben wir hierzu keine Statistik, doch verrät ein Blick in die sonntagabendliche Gemeinde, dass inzwischen ein Großteil der Gläubigen zwischen 20 und 30 Jahren alt ist. In der ordentlichen Form hat dagegen die Zahl der jungen Familien noch einmal zugenommen.
Erfreulich ist auch, dass wir in der ordentlichen Form nun zumindest an den Werktagen auch wieder Kinder als Ministranten haben und wenn man auf die Schar der Kinder blickt, die sonntags bei uns in die Messe gehen, besteht auch die berechtigte Hoffnung, dass wir in den nächsten Jahren wieder Erstkommunionfeiern und Ministrantennachwuchs haben werden. Dies gilt besonders für die Gottesdienste mit begleitender Kinderkatechese, die sich sehr gut etabliert haben. Den beiden Elternpaaren, die sie vorbereiten, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Auch hinsichtlich der anderen Sakramente gibt es erfreuliches zu berichten, nachdem bedingt durch die Gerüste in den letzten Jahren keine Hochzeiten bei uns stattfanden, konnten wir in diesem Jahr wieder zwei Trauungen feiern. Dazu kamen acht Kinder- und zwei Erwachsenentaufen sowie drei Erwachsenenfirmungen. Ein deutliches Zeichen, dass das Leben an unserem Kirchort kontinuierlich wächst.
Ein besonders erfreuliches Ereignis war für uns die Nachprimiz von P. Samuel Giuliano, die wir am 14. September, dem Titelfest des Deutschen Ordens, Kreuzerhöhung, feiern konnten. Er hatte sein Noviziat und den Großteil seines Studiums in Frankfurt verbracht und war am 21. Juni gemeinsam mit P. Augustinus Pühler in Weyarn zum Priester ge­weiht worden. P. Augustinus, der ebenfalls als Novize bei uns war, wird am 8. Februar bei uns eine Nachprimiz halten. Hierzu darf ich schon heute herzlich einladen.
Die größte Veränderung für unseren Deutschordenskonvent war der Wegzug des langjährigsten Mitgliedes unseres Konventes, P. Klaus Döll, Ende Februar. Er wohnte auf eigenen Wunsch schon seit einigen Jahren im nahegelegenen Martha-Haus, einem Altenheim der Diakonie, und kam von dort regelmäßig zum Gottesdienst in unsere Kirche. Nachdem dies zuletzt nicht mehr möglich war, wurde er nach Köln in ein Altenheim des Deutschen Ordens versetzt, wo er nun mit zwei Mitbrüdern gemeinsam wohnt.
Auch in der Kirchenmusik gab es im vergangenen Jahr Veränderungen: So schied Ende März Herr Bernhard Schütz altersbedingt aus dem Dienst bei uns aus. Er hatte über 50 Jahre die Werktagsmessen am Mittwoch und Freitag musikalisch begleitet. An dieser Stelle sei ihm noch einmal für ein halbes Jahrhundert treuen Dienstes an unserer Orgel gedankt. Ebenfalls möchte ich Herrn Benedikt Milenkovic herzlich für sein Engagement in unserer Kirchenmusik danken, der etwa sieben Jahre lang regelmäßig die Messe am Samstag um 11.00 Uhr gespielt hat, dies aber aus familiären Gründen Ende November beenden musste. An seiner Stelle konnten wir aber mit Herr Kilian Schmitt kurzfristig einen adäquaten Ersatz finden, sodass wir uns am Samstagvormittag weiterhin an schönem Orgelspiel erfreuen dürfen.
Am Beginn jeden Jahres steht der Oktavtag von Weihnachten. Nachdem wir eine Woche lang das Geheimnis der sich uns zuwendenden Liebe Gottes gefeiert haben, die uns im Kind in der Krippe begegnet, müssen wir wie einst die Hirten von Betlehem zurück in den Alltag unseres Lebens. Aber – so wie er uns im vergangenen Jahr begleitet hat – müssen wir auch im kommenden den Alltag nicht alleine bestehen, denn der Immanuel, der Gott mit uns, wird bei uns sein an allen Tagen des vor uns liegenden Jahres. An den schönen und besonders an den schwierigen, auch wenn wir dies vielleicht erst in der Rückschau erkennen werden. Er hat uns seine Mutter als mächtige Fürsprecherin gegeben, so dürfen wir mit dem Tagesgebet vom Neujahrstag zuversichtlich beten: „Barmherziger Gott … lass uns (auch im neuen Jahr) immer und überall die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren.
Dieser Fürbitte darf ich Sie und alle, die Ihnen am Herzen liegen, für die vor uns liegenden 365 Tagen empfehlen und Ihnen – auch im Namen meiner Mitbrüder – ein gnadenreiches Jahr 2026 wünschen.

Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

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