Aktuelles

„Der am Kreuz ist meine Liebe, meine Lieb ist Jesus Christus“,

so beginnt ein Lied in unserem Eigenteil des Gotteslobes. Der Text wurde 1974 vom langjährigen Frankfurter Pfarrer Lothar Zenetti überarbeitet. Ich habe es erstmals 1998 gehört, als ich in Frankfurt in den Deutschen Orden eintrat. Seither gehört es zu meinen Lieblingsliedern, zeigt es doch sehr schön, worum es im christlichen Glauben im Kern geht: Um eine persönliche Beziehung zu dem, der für uns Kreuz und Tod auf sich nahm. Zu Jesus Christus, der am Kreuz für mich gestorben ist, der meine Sünden getilgt und mir das Leben erworben hat. Und darum mein Leben an ihm und seinen Weisungen auszurichten. Denn das Lied fährt fort: „Weh mir, wenn ich den betrübe, der für mich gestorben ist.“

Dieser Gedanke – so bin ich sicher – hat auch Bischof Wilhelm Kempf 1959 dazu bewogen, das Fest Kreuzerhöhung zum Diözesanfest zu erwählen und die Kreuzwoche einzuführen. Ihm ging es, so sagt es die Homepage unseres Bistums, „um die Stiftung von Identität in einem jungen Bistum“. Diese Identität entsteht aber nicht aus Veranstaltungen und Diskussionen – so wichtig und gut diese auch seien mögen -, sondern nur aus der immer tieferen Vereinigung mit dem, der am Kreuz für uns gestorben ist und in der immer neuen Umkehr zum ihm. Daher ist das Zentrum der Kreuzwoche das Kreuzfest. Und das Zentrum des Kreuzfestes die Betrachtung dessen, der am Kreuz erhöht ist. Sie allein führt uns hin zu jener Liebe, die den Tod überwunden hat und sich uns immer neu schenkt, wenn wir das Geheimnis seines Opfers feiern, die heilige Eucharistie.

Das Kreuzfest lädt uns auch in diesem Jahr wieder ein, unsere Identität zu finden. Nehmen wir uns die Zeit, die Liebe Gottes zu betrachten, die sich am Kreuz offenbaren möchte, damit wir das Heil erlangen. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3, 14-16.)

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten September und ein gnadenreiches Kreuzfest.
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)

 

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3. Oktober Wallfahrt nach Worms und Maria Einsiedel 

Wie in den letzten Jahren wollen wir uns am 3. Oktober wieder auf Wallfahrt begeben. In diesem Jahr soll es nach Worms und zur Wallfahrtskirche Maria Einsiedel bei Gernsheim gehen.

Um 8.30 Uhr fahren wir von Deutschorden nach Worms ab. Dort werden wir um 10.00 Uhr in der Nikolauskapelle des Domes, der wie unser Dom und der Dom zu Speyer als „Kaiserdom“ bezeichnet wird, die heilige Messe feiern. Im Anschluss erhalten wir von Domprobst Tobias Schäfer  eine Führung durch den Dom.

Um 12.30 Uhr werden wir im Brauhaus „Zwölf Apostel“ Mittag essen. Danach besteht vermutlich etwas Freizeit.

Um 15.00 Uhr brechen wir dann nach Maria Einsiedel bei Gernsheim auf. Das letzte Stück werden wir als kleine Fußwallfahrt gestalten (ebene Strecke, ca. 30 min) und dabei den Rosenkranz beten. (Wer nicht gut zu Fuß ist, kann mit dem Bus bis zur Wallfahrtskirche fahren.) In der Wallfahrtskirche halten wir dann eine kurze Marienandacht und erfahren im Anschluss noch etwas über die Geschichte der Wallfahrt.

Um 17.00 Uhr fahren wir schließlich an den Rhein zum „Gernsemer Fährhaus“, wo wir uns noch einmal für den Rückweg stärken können. Diesen treten wir um ca. 18.15 Uhr an, so dass wir gegen 19.00 Uhr wieder in Frankfurt sein sollten.

Abfahrt:                8.30 Uhr

Rückkunft: ca. 19.00 Uhr

jeweils Bushaltestelle an der Elisabethenstraße 12-14

Kosten:            € 20,–  pro Pers. (Fahrt inkl. Führungen)

Sie sind herzlich zur Teilnahme an der Wallfahrt eingeladen und können sich ab sofort im Büro der Deutschordenskirche oder nach den Messen anmelden.

Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 20. September durch Bezahlung des Fahrtpreises verbindlich an!

Wir freuen uns auf die gemeinsame Wallfahrt mit Ihnen!

 

Das Anmeldeformular finden Sie hier