Aktuelles

„Euer Herz zum Tempel zubereit' “,

so, liebe Brüder und Schwestern, fordert uns das bekannte Adventslied "Macht hoch die Tür" in seiner vierten Strophe auf. 

Als Christen sollten wir eigentlich immer ein offenes Herz für Christus haben. Ihn stets erwarten und uns immer neu bemühen, ihm mehr Raum in unserem Leben zu geben. Aber dies gelingt uns nur selten, da hierzu Zeit und Ruhe erforderlich sind. Wir aber sind oftmals gestresst und die Sorgen des Alltags nehmen uns in Beschlag. Daher schenkt uns das Kirchenjahr vor dem Fest der Geburt Christi mit dem Advent eine eigene Zeit, die uns hieran erinnern möchte – ja, mehr noch –, die uns Gelegenheit geben will, uns neu für Christus zu öffnen. Dies ist der eigentliche Sinn der Adventszeit. Sie bietet uns eine Gelegenheit, unseren Glauben zu erneuern.

Bei uns wird der Advent aber allzu oft durch die „Vorweihnachtszeit“ überlagert, die wie das ganze Jahr von Hektik und Geschäftigkeit geprägt ist – manchmal sogar noch mehr als der Rest des Jahres. Wenn der Advent aber seine Schönheit und Kraft entfalten soll, dann müssen wir die Gelegenheit, die er schenkt, nutzen. Indem wir Momente suchen, in denen wir dem Trubel und Lärm entfliehen, um die Ruhe und Besinnung des Adventes zu erfahren. Hierzu laden uns z. B. die Roratemessen ein, die wir in den ersten drei Adventswochen am Donnerstagmorgen um 6.30 Uhr feiern. Aber auch die Betrachtung der Texte der Adventssonntage und des Weihnachtsfestes im „Lesetreff“ am Donnerstagabend stellt eine solche Gelegenheit dar. Und schließlich lädt in diesem Jahr auch erstmals unsere Krippe schon im Advent zum Besuch und zur stillen Betrachtung ein – wenn auch das Wichtigste noch fehlt: Christus, das Licht der Welt. Deshalb ist die Krippe auch noch nicht beleuchtet. Erst an Weihnachten wird sie in vollem Glanz erstrahlen, wenn Christus in sie einzieht. Er, der auch in unserem Herzen wohnen möchte, um uns mit dem Glanz seiner Herrlichkeit zu erleuchten. 

So wünsche ich Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen,
– auch im Namen meiner Mitbrüder –
eine gesegnet Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest

Ihr

  P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)
 
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Samstag, den 19. November, 18.00 Uhr
Fest der Heiligen Elisabeth – Pontifikalamt mit WB em. Gerhard Pischl
Am 19. November feiert der Deutsche Orden das Fest der heiligen Elisabeth von Thürigen, die Patronin unseres  Ordens und Vorbild in der tätigen Nächstenliebe ist.
In diesem Jahr wird der dem Festgottesdienst Weihbischof em. Gerhard Pischl vorstehen. Das Pontifakalamt beginnt um 18.00 Uhr.
Herzliche Einladung.
 

Angebote im Advent

Donnerstag, den 1.12., 8.12., 15.12.und 22.12  jeweils um 20.00 Uhr
Lesetreff im Advent
Der Advent ist seit je her eine Zeit der Besinnung und der Vorbereitung – auf Weihnachten und auf Christi Kommen am Ende der Zeiten. Um diese Vorbereitung fruchtbarer werden zu lassen, laden wir Sie herzlich zum „Lesetreff im Advent“ ein: Jeweils am Donnerstag um 20.00 Uhr wollen wir uns für ca. eineinhalb Stunden treffen, um die Lesungs- und Evangelientexte der Adventssonntage bzw. des Weihnachtsfestes gemeinsam zu lesen, ihren Kontext und ihren inneren Zusammenhang zu betrachten und schließlich hierüber ins Gespräch zu kommen.
Herzliche Einladung.
 
Donnerstag, den 1.12., 8.12. und 15.12. jeweils um 6.30 Uhr
Roratemessen im Advent
Wie in den letzten Jahren wollen wir im Advent wieder Roratemessen feiern. Diese Messen bei Kerzenschein halten wir in den ersten drei Adventswochen jeweils donnerstags um 6.30 Uhr. Im Anschluss sind alle herzlich zum gemeinsamen Frühstück eingeladen.