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„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“
 
Liebe Brüder und Schwestern,
 
so lautete der Blasiussegen, den wir wie in jedem Jahr am Beginn des Monats Februar empfangen dürfen. Wir wissen nicht viel über den heilige Blasius, der um das Jahr 316 den Märtyrertod erlitt und seit dem 14. Jahrhundert zu den 14 Nothelfern gezählt wird. Er war wohl zunächst Arzt. Wegen seiner großen Hilfsbereitschaft gegenüber jedermann, ob arm oder reich, Christ oder Heide, wurde er zum Bischof von Sebaste gewählt. Als solcher wurde er in der Christenverfolgung ins Gefängnis geworfen und später getötet. Im Gefängnis soll er ein Kind, das an einer Fischgräte zu ersticken drohte, durch sein Gebet gerettet haben. Daher der Blasiussegen.
Mehr aber als vor Halskrankheit soll uns seine Fürbitte vor allem Bösen bewahren, besonders vor der Versuch den Glauben zu verleugnen. Auch der Heilige Blasius wurde aufgefordert seinem Glauben abzuschwören. Er aber tat dies nicht, denn er vertraute auf die rettende Macht Christi, unseres Herrn, der den Tod überwunden hat und die Kraft gibt, dem Bösen zu widerstehen.
Möge Gott uns auf die Fürsprache des heiligen Blasius seinen Segen schenken, damit wir seine Zeugen in der Welt sein können.
Ihr

  P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)