Aktuelles

Liebe Brüder und Schwestern,

der Juli ist ein klassischer Ferienmonat. Wegen der Schulferien brechen in diesen Tagen viele auf, um an anderen Orten Urlaub zu machen, Entspannung zu suchen. Gleichzeitig nutzen auch viele die Urlaubszeit, um die Familie zu besuchen. Und nicht wenige Kinder freuen sich darauf Zeit mit der Oma und dem Opa zu verbringen. Die Familie ist wichtig. Sie ist ein Ankerpunkt und gibt uns Hilfe und Unterstützung.

Auch Maria machte diese Erfahrung. Nach der Begegnung mit dem Engel, machte sie sich auf den Weg in das Bergland von Judäa. Sie, die Christus schon unter dem Herzen trug, wollte ihrer Verwandte Elisabeth beistehen, da der Herr Erbarmen mit dieser gehabt hatte und sie in vorgerücktem Alter schwanger geworden war. So kommt es zur ersten Begegnung zwischen Jesus und Johannes dem Täufer. Und diese Begegnung, derer wir am 2. Juli gedenken, erfüllte beide Frauen mit Freude. Und am 26. Juli feiern wir den Gedenktag, der Eltern der Gottesmutter und Großeltern Jesu, der heiligen Anna und des heiligen Joachim. Die Tradition der Kirche kennt viele schöne Darstellungen, in denen die Beziehung Jesu und Mariens zu diesen zum Ausdruck gebracht wird. Ein Beispiel ist unser Annenaltar.

Hier zeigt sich eine wichtige Dimension der Menschwerdung Christi und damit auch des Menschsein an sich. Wir stehen nicht allein in dieser Welt, sondern werden in eine konkrete Familie hineingeboren, in eine Gemeinschaft, die uns nach Gottes Willen Halt und Schutz geben soll und in der wir einander unterstützen sollen.

So lädt uns der Monat Juli mit dem Fest Mariä Heimsuchen und dem Gedenktag der Großeltern Jesu ein, Gott einmal wieder für unsere Familie und alle Liebe und Hilfe, die wir durch sie erfahren, zu danken.

Mit besten Wünschen für einen gesegneten Juli
Ihr
P. Jörg Weinbach OT
            (Kirchenrektor)